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Neuer Fortbildungsabschluss
Geprüfte/r Berufsspezialist/in für erneuerbare Energien SHK
Um Fachkräfte des SHK-Handwerks optimal auf die Anforderungen der Energiewende vorzubereiten, wird derzeit die Aufstiegsfortbildung „Geprüfte/r Berufsspezialist/in für erneuerbare Energien SHK“ entwickelt. Sie richtet sich an qualifizierte Fachkräfte mit Berufsausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
Neue Kompetenzen für ein neues Energiezeitalter
Ob Wärmepumpen, Solarthermie, Pelletheizungen, hybride Heizungssysteme oder smarte Gebäudeautomation: Die Anforderungen wachsen, ebenso wie die Erwartungen der Kund/innen an nachhaltige, effiziente Lösungen und kompetente Fachkräfte. Genau hier setzt der neue Fortbildungsabschluss „Geprüfte/r Berufsspezialist/in für erneuerbare Energien SHK“ an. Berufsspezialist/innen verfügen über ein tiefes Fachwissen im Themenfeld erneuerbarer Energien. Sie koordinieren eigenständig Arbeitsabläufe, Personal und Schnittstellen mit anderen Gewerken auf der Baustelle. Sie binden SHK-Anlagen in Gebäudeautomations- und Energiemanagementsysteme ein. Sie analysieren Energieverbräuche und identifizieren Einsparpotenziale. Sie beraten Kund/innen kompetent und verständlich zu technischen, ökologischen, ökonomischen und rechtlichen Fragen.
Fragen und Antworten zur Fortbildung
Was ist der Geprüfte Berufsspezialist / die Geprüfte Berufsspezialistin für erneuerbare Energien SHK?
Der Geprüfte Berufsspezialist /die Geprüfte Berufsspezialistin für erneuerbare Energien SHK ist ein neuer, bundesweit anerkannter Fortbildungsabschluss, der über dem Niveau einer abgeschlossenen Berufsausbildung im SHK-Handwerk liegt und spezialisierte
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten beinhaltet (DQR-Stufe 5).
Die Qualifikation schließt die Lücke zwischen Gesellen- und Meisterebene und richtet sich an Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK), die ihre fachlichen, beratenden und organisatorischen Fähigkeiten für die Umsetzung der Energiewende auf der Baustelle erweitern wollen.
Die Fortbildung vermittelt unter anderem praxisnahes Know-how in den
Themenfeldern:
- Erneuerbare-Energien-Anlagen und hybride Heizsysteme (z. B. Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasse)
- Digitale Steuerungs- und Regelungstechnik, Gebäudeautomation und Energiemanagement
- Kundenberatung und Baustellenkoordination
Wer kann sich zur Fortbildung anmelden?
Teilnahmeberechtigt sind Fachkräfte mit einer erfolgreich abgelegten
Gesellenprüfung in einem der folgenden Berufe:
- Anlagenmechaniker/in für SHK
- Gas- und Wasserinstallateur/in
- Zentralheizungs- und Lüftungsbauer/in
Eine Zulassung ist auch dann möglich, wenn vergleichbare berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten durch Zeugnisse oder andere Nachweise belegt werden können. Die Innung SHK Köln steht zu einer individuellen Beratung zur Verfügung.
Zeitstruktur und Umfang
Die Fortbildung findet berufsbegleitend statt und dauert sechs Monate. Sie umfasst 400 Stunden Präsenz-, Online- und flexible Selbstlernzeit.
Wo findet die Fortbildung statt?
Innung Sanitär Heizung Klima Köln
KompetenzZentrum „Gebäude- und Energietechnik“
Rolshover Straße 115
51105 Köln
Wann findet die Fortbildung statt?
04.09.2026 – 13.03.2027
Wo kann man sich informieren?
Innung SHK Köln
Verwaltung Aus-, Fort- und Weiterbildung
E-Mail: fuw@shk-innung-koeln.de
Telefon: (0221) 83712-0
Hier geht´s zur Anmeldung.
Was sind die zentralen Lerninhalte?
Zu jedem Handlungsfeld werden praxisnahe Kompetenzen vermittelt. Dazu gehören beispielsweise:
1. Erneuerbare Energien
- Planung von Arbeitsprozessen
- Installation und Inbetriebnahme komplexer Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik
- Integration von Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasse, Photovoltaik und Hybrid-Systemen
- Optimierung des Energie- und Ressourceneinsatzes
- Wartung und Instandhaltung komplexer SHK-Anlagen und -Systeme
2. Energiemanagement
- Analyse und Bewertung von Energieverbräuchen
- Vernetzung und Einbindung von SHK-Anlagen in Energiemanagement- und Gebäudeautomationssysteme
- Nutzung von Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik zur Effizienzsteigerung
- Einrichtung von Fernwartungs- und Überwachungssystemen
3. Sachkundenachweis Zertifikat A1 nach DVO (EG) 2024/2215
Berechtigung zur Ausübung folgender Tätigkeiten in Bezug auf fluorierende
Treibhausgase und Kohlenwasserstoffe:
- Dichtheitskontrollen an Klimaanlagen und Wärmepumpen
- Installation, Reparatur, Instandhaltung, Wartung, Außerbetriebnahme von Klimaanlagen und Wärmepumpen
- Rückgewinnung fluorierender Treibhausgase aus Kühlkreisläufen von Klimaanlagen und Wärmepumpen
4. Kundenberatung
- Strukturierte und zielgerichtete Kundengespräche
- Verständliche Vermittlung komplexer technischer Inhalte für Kund/innen
- Beratung zu technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen
- Konfliktmanagement und Deeskalationsstrategien
5. Koordination im Arbeitsbereich
- Anleitung von Kolleg/innen und Auszubildenden
- Durchführung von Abstimmungsgesprächen mit anderen Gewerken
- Organisation von Arbeitsabläufen und Personalplanung
6. Lern- und Wissensmanagement
- Entwicklung und Anwendung von Lernstrategien
- Wissen sichern, weitergeben und davon im Alltag profitieren.
Wie läuft die Prüfung ab und welcher Abschluss wird erworben?
Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil. Die bestandene Prüfung führt zur staatlich anerkannten Qualifikation: „Geprüfter Berufsspezialist“ oder „Geprüfte Berufsspezialistin“.
Was kostet die Fortbildung und welche Fördermittel gibt es?
Der erste Kursdurchgang an der Innung SHK Köln ist kostenfrei. Für die Teilnehmenden fallen lediglich die Prüfungsgebühren an. Zur Finanzierung von Lehrgangs- und Prüfungsgebühren können Teilnehmende einkommens- und vermögensunabhängig einen Beitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren beantragen. 50 Prozent der Förderung werden als Zuschuss gewährt, für den restlichen Förderbetrag besteht ein Angebot der KfW für ein zinsgünstiges Bankdarlehen.
Detaillierte Informationen unter www.aufstiegs-bafoeg.de.
Was haben Fachkräfte davon, sich zum Geprüften Berufsspezialisten / zur Geprüften Berufsspezialistin für erneuerbare Energien SHK fortzubilden?
Energiewende und Klimawandel stellen das SHK-Handwerk vor Herausforderungen. Mit der Fortbildung werden SHK-Fachkräfte zu Spezialist/innen auf der Baustelle.
- Attraktive Fachkarriere: Die Fortbildung eröffnet eine Spezialisierung in Technik, Beratung und Baustellenkoordination und stärkt die individuelle Fachkarriere im SHK-Handwerk.
- Mehr Kompetenz und Verantwortung: Gepr. Berufsspezialist/innen übernehmen als Teamleitung auf der Baustelle Verantwortung für die Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Anlagen.
- Qualitätssicherung: Sie sichern Qualität, koordinieren Arbeitsabläufe und steuern die Zusammenarbeit verschiedener Gewerke.
- Attraktivere Verdienstmöglichkeiten: Mehr Verantwortung und eine höhere Qualifikation stärken die Verhandlungsposition.
- Besseres Verständnis für komplexe Systeme: Komplexe Anlagen und Erneuerbare-Energie-Systeme können nach Fortbildungsabschluss vernetzt, analysiert und optimiert werden.
- Klimahandwerk mit Zukunft: Wer sich auf Erneuerbare-Energien-Anlagen und Energiemanagementsysteme spezialisiert, arbeitet mit modernster Technik in einem krisenfesten, lukrativen Berufsfeld und übernimmt eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe.
Was haben SHK-Betriebe davon, einen Geprüften Berufsspezialisten / eine Geprüfte Berufsspezialistin für erneuerbare Energien SHK einzustellen?
Betriebe gewinnen eine Fach- und Führungspersönlichkeit für Erneuerbare-Energien-Anlagen, Energiemanagementsysteme und Kundenberatung:
- Tiefes und breites Fachwissen: Berufsspezialist/innen verstehen komplexe Systemlösungen, planen übergreifend und sorgen für reibungslose Abläufe zwischen den Gewerken.
- Entlastung der Meisterebene: Sie übernehmen Leitung, Koordination und Kundenberatung direkt auf der Baustelle.
- Höhere Kundenzufriedenheit: Durch fundierte Beratung zu Energieeffizienz, Fördermöglichkeiten und Systemlösungen stärken sie die Kundenbindung.
- Image- und Wettbewerbsvorteil: Betriebe, die Gepr. Berufsspezialist/innen für erneuerbare Energien SHK beschäftigen, zeigen Innovationskraft und Nachhaltigkeitskompetenz. Ein starkes Argument bei Kund/innen und Nachwuchskräften.
Wie wird gelernt?
Die Fortbildung kombiniert Präsenzunterricht und praktisches Arbeiten in den Werkstätten mit Online-Unterricht und Selbstlernphasen. Der hohe Praxisanteil gewährleistet eine direkte Anwendung im Betrieb.
Wird herstellerübergreifend geschult?
Die Schulung ist praxisnah und herstellerübergreifend ausgerichtet. Das garantiert einen flexiblen Umgang mit unterschiedlichen Systemen.
Welche Ausstattung wird benötigt?
Für die Teilnahme wird ein Computer, Notebook oder Tablet mit üblicher Audio- und Videoausstattung empfohlen (z. B. Webcam, Mikrofon, Lautsprecher oder Headset).
Wer hat den neuen Fortbildungsabschluss „Geprüfter Berufsspezialisten / Geprüfte Berufsspezialistin für erneuerbare Energien SHK“ entwickelt?
Die Fortbildung wurde im InnoVET PLUS-Projekt ZukunftSHandwerK von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) gemeinsam mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der Innung SHK Köln und dem Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln (FBH) entwickelt. Der Fortbildungsabschluss befindet sich aktuell im Zuordnungsverfahren.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms InnoVET PLUS gefördert.
Was ist der Geprüfte Berufsspezialist / die Geprüfte Berufsspezialistin für erneuerbare Energien SHK?
Der Geprüfte Berufsspezialist /die Geprüfte Berufsspezialistin für erneuerbare Energien SHK ist ein neuer, bundesweit anerkannter Fortbildungsabschluss, der über dem Niveau einer abgeschlossenen Berufsausbildung im SHK-Handwerk liegt und spezialisierte
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten beinhaltet (DQR-Stufe 5).
Die Qualifikation schließt die Lücke zwischen Gesellen- und Meisterebene und richtet sich an Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK), die ihre fachlichen, beratenden und organisatorischen Fähigkeiten für die Umsetzung der Energiewende auf der Baustelle erweitern wollen.
Die Fortbildung vermittelt unter anderem praxisnahes Know-how in den
Themenfeldern:
- Erneuerbare-Energien-Anlagen und hybride Heizsysteme (z. B. Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasse)
- Digitale Steuerungs- und Regelungstechnik, Gebäudeautomation und Energiemanagement
- Kundenberatung und Baustellenkoordination
Wer kann sich zur Fortbildung anmelden?
Teilnahmeberechtigt sind Fachkräfte mit einer erfolgreich abgelegten
Gesellenprüfung in einem der folgenden Berufe:
- Anlagenmechaniker/in für SHK
- Gas- und Wasserinstallateur/in
- Zentralheizungs- und Lüftungsbauer/in
Eine Zulassung ist auch dann möglich, wenn vergleichbare berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten durch Zeugnisse oder andere Nachweise belegt werden können. Die Innung SHK Köln steht zu einer individuellen Beratung zur Verfügung.
Zeitstruktur und Umfang
Die Fortbildung findet berufsbegleitend statt und dauert sechs Monate. Sie umfasst 400 Stunden Präsenz-, Online- und flexible Selbstlernzeit.
Wo findet die Fortbildung statt?
Innung Sanitär Heizung Klima Köln
KompetenzZentrum „Gebäude- und Energietechnik“
Rolshover Straße 115
51105 Köln
Wann findet die Fortbildung statt?
04.09.2026 – 13.03.2027
Wo kann man sich informieren?
Innung SHK Köln
Verwaltung Aus-, Fort- und Weiterbildung
E-Mail: fuw@shk-innung-koeln.de
Telefon: (0221) 83712-0
Hier geht´s zur Anmeldung.
Was sind die zentralen Lerninhalte?
Zu jedem Handlungsfeld werden praxisnahe Kompetenzen vermittelt. Dazu gehören beispielsweise:
1. Erneuerbare Energien
- Planung von Arbeitsprozessen
- Installation und Inbetriebnahme komplexer Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik
- Integration von Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasse, Photovoltaik und Hybrid-Systemen
- Optimierung des Energie- und Ressourceneinsatzes
- Wartung und Instandhaltung komplexer SHK-Anlagen und -Systeme
2. Energiemanagement
- Analyse und Bewertung von Energieverbräuchen
- Vernetzung und Einbindung von SHK-Anlagen in Energiemanagement- und Gebäudeautomationssysteme
- Nutzung von Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik zur Effizienzsteigerung
- Einrichtung von Fernwartungs- und Überwachungssystemen
3. Sachkundenachweis Zertifikat A1 nach DVO (EG) 2024/2215
Berechtigung zur Ausübung folgender Tätigkeiten in Bezug auf fluorierende
Treibhausgase und Kohlenwasserstoffe:
- Dichtheitskontrollen an Klimaanlagen und Wärmepumpen
- Installation, Reparatur, Instandhaltung, Wartung, Außerbetriebnahme von Klimaanlagen und Wärmepumpen
- Rückgewinnung fluorierender Treibhausgase aus Kühlkreisläufen von Klimaanlagen und Wärmepumpen
4. Kundenberatung
- Strukturierte und zielgerichtete Kundengespräche
- Verständliche Vermittlung komplexer technischer Inhalte für Kund/innen
- Beratung zu technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen
- Konfliktmanagement und Deeskalationsstrategien
5. Koordination im Arbeitsbereich
- Anleitung von Kolleg/innen und Auszubildenden
- Durchführung von Abstimmungsgesprächen mit anderen Gewerken
- Organisation von Arbeitsabläufen und Personalplanung
6. Lern- und Wissensmanagement
- Entwicklung und Anwendung von Lernstrategien
- Wissen sichern, weitergeben und davon im Alltag profitieren.
Wie läuft die Prüfung ab und welcher Abschluss wird erworben?
Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil. Die bestandene Prüfung führt zur staatlich anerkannten Qualifikation: „Geprüfter Berufsspezialist“ oder „Geprüfte Berufsspezialistin“.
Was kostet die Fortbildung und welche Fördermittel gibt es?
Der erste Kursdurchgang an der Innung SHK Köln ist kostenfrei. Für die Teilnehmenden fallen lediglich die Prüfungsgebühren an. Zur Finanzierung von Lehrgangs- und Prüfungsgebühren können Teilnehmende einkommens- und vermögensunabhängig einen Beitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren beantragen. 50 Prozent der Förderung werden als Zuschuss gewährt, für den restlichen Förderbetrag besteht ein Angebot der KfW für ein zinsgünstiges Bankdarlehen.
Detaillierte Informationen unter www.aufstiegs-bafoeg.de.
Was haben Fachkräfte davon, sich zum Geprüften Berufsspezialisten / zur Geprüften Berufsspezialistin für erneuerbare Energien SHK fortzubilden?
Energiewende und Klimawandel stellen das SHK-Handwerk vor Herausforderungen. Mit der Fortbildung werden SHK-Fachkräfte zu Spezialist/innen auf der Baustelle.
- Attraktive Fachkarriere: Die Fortbildung eröffnet eine Spezialisierung in Technik, Beratung und Baustellenkoordination und stärkt die individuelle Fachkarriere im SHK-Handwerk.
- Mehr Kompetenz und Verantwortung: Gepr. Berufsspezialist/innen übernehmen als Teamleitung auf der Baustelle Verantwortung für die Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Anlagen.
- Qualitätssicherung: Sie sichern Qualität, koordinieren Arbeitsabläufe und steuern die Zusammenarbeit verschiedener Gewerke.
- Attraktivere Verdienstmöglichkeiten: Mehr Verantwortung und eine höhere Qualifikation stärken die Verhandlungsposition.
- Besseres Verständnis für komplexe Systeme: Komplexe Anlagen und Erneuerbare-Energie-Systeme können nach Fortbildungsabschluss vernetzt, analysiert und optimiert werden.
- Klimahandwerk mit Zukunft: Wer sich auf Erneuerbare-Energien-Anlagen und Energiemanagementsysteme spezialisiert, arbeitet mit modernster Technik in einem krisenfesten, lukrativen Berufsfeld und übernimmt eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe.
Was haben SHK-Betriebe davon, einen Geprüften Berufsspezialisten / eine Geprüfte Berufsspezialistin für erneuerbare Energien SHK einzustellen?
Betriebe gewinnen eine Fach- und Führungspersönlichkeit für Erneuerbare-Energien-Anlagen, Energiemanagementsysteme und Kundenberatung:
- Tiefes und breites Fachwissen: Berufsspezialist/innen verstehen komplexe Systemlösungen, planen übergreifend und sorgen für reibungslose Abläufe zwischen den Gewerken.
- Entlastung der Meisterebene: Sie übernehmen Leitung, Koordination und Kundenberatung direkt auf der Baustelle.
- Höhere Kundenzufriedenheit: Durch fundierte Beratung zu Energieeffizienz, Fördermöglichkeiten und Systemlösungen stärken sie die Kundenbindung.
- Image- und Wettbewerbsvorteil: Betriebe, die Gepr. Berufsspezialist/innen für erneuerbare Energien SHK beschäftigen, zeigen Innovationskraft und Nachhaltigkeitskompetenz. Ein starkes Argument bei Kund/innen und Nachwuchskräften.
Wie wird gelernt?
Die Fortbildung kombiniert Präsenzunterricht und praktisches Arbeiten in den Werkstätten mit Online-Unterricht und Selbstlernphasen. Der hohe Praxisanteil gewährleistet eine direkte Anwendung im Betrieb.
Wird herstellerübergreifend geschult?
Die Schulung ist praxisnah und herstellerübergreifend ausgerichtet. Das garantiert einen flexiblen Umgang mit unterschiedlichen Systemen.
Welche Ausstattung wird benötigt?
Für die Teilnahme wird ein Computer, Notebook oder Tablet mit üblicher Audio- und Videoausstattung empfohlen (z. B. Webcam, Mikrofon, Lautsprecher oder Headset).
Wer hat den neuen Fortbildungsabschluss „Geprüfter Berufsspezialisten / Geprüfte Berufsspezialistin für erneuerbare Energien SHK“ entwickelt?
Die Fortbildung wurde im InnoVET PLUS-Projekt ZukunftSHandwerK von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) gemeinsam mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der Innung SHK Köln und dem Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln (FBH) entwickelt. Der Fortbildungsabschluss befindet sich aktuell im Zuordnungsverfahren.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms InnoVET PLUS gefördert.
* Für die Teilnehmenden fallen lediglich die Prüfungsgebühren an.
Modulare und innovative Fortbildung
Das modulare Fortbildungskonzept basiert auf einer Bedarfsanalyse in SHK-Betrieben und wird auf der benutzerfreundlichen Lernplattform eCampus Handwerk umgesetzt. Ein Rahmenlehrplan, moderne Lernmedien sowie ein didaktisch-methodisches Feinkonzept mit starkem Praxisbezug berücksichtigen sowohl die Anforderungen im Arbeitsalltag als auch die Bedürfnisse der Zielgruppe. Die Kombination aus Präsenzunterricht und bedarfsgerechtem, digitalem und selbstgesteuertem Lernen am Arbeitsplatz erhöht die Attraktivität und Praxisnähe dieser beruflichen Weiterbildung.
Staatlich anerkannter Abschluss
Die Fortbildung wird zunächst an der Innung SHK Köln erprobt und evaluiert. Ziel ist es, die Qualifikation als Karrierestufe zwischen Geselle/Gesellin und Meister/Meisterin langfristig als festen Bestandteil der höheren Berufsbildung in Deutschland zu etablieren.

