ZukunftSHandwerK auf der InnoVET PLUS-Fachtagung

Neue Karrierewege im Handwerk und Qualifizierung für die Energiewende standen im Mittelpunkt unserer Teilnahme auf der InnoVET PLUS-Fachtagung am 8. und 9. Oktober 2026 in Berlin. Mit einem Projektstand, zwei Vorträgen und der Beteiligung am Bühnentalk mit Bundesbildungsministerin Karin Prien zeigte ZukunftSHandwerK, wie aus den Bedarfen der SHK-Branche neue berufliche Perspektiven entstehen.

Vielfältige Karrierewege im Handwerk

„Berufliche Bildung ist dann attraktiv, wenn sie unterschiedliche Möglichkeiten der Spezialisierung und des Aufstiegs bietet“, betonte Anke Hallwaß im Bühnentalk mit Karin Prien. Auch die Ministerin unterstrich die Bedeutung vielfältiger Karrierewege. Ein konkretes Beispiel lieferte unsere neue Fortbildung zum Geprüften Berufsspezialisten für erneuerbare Energien SHK: Sie eröffnet zwischen Gesellen- und Meisterebene eine neue Fachkarriere und qualifiziert Fachkräfte dafür, mehr Verantwortung bei der Umsetzung der Energiewende auf der Baustelle zu übernehmen.

Von der Entwicklung in die Praxis

Wie aus dem Qualifizierungsbedarf der SHK-Branche der neue Berufsspezialist entwickelt wurde, erläuterte Flavia Nebauer in ihrem Kurzvortrag in der Themenwelt „Energiewende schaffen“.

In der Themenwelt „Fachkräfte gewinnen“ zeigte Anke Hallwaß gemeinsam mit den Projekten KIEFER und interSim, welche Voraussetzungen neue Fortbildungsangebote brauchen, um erfolgreich in der Praxis anzukommen.

Am Projektstand vertieften Anke Hallwaß und Flavia Nebauer diese Themen im Austausch mit der Fachöffentlichkeit. Dabei ging es um neue Qualifizierungswege und ihren Beitrag zur Fachkräftesicherung im SHK-Handwerk.

Bundesweite Umfrage: Wie kann die Berufsausbildung im SHK-Handwerk weiterentwickelt werden?

Dazu führt unser Verbundpartner ZVSHK gemeinsam mit den SHK-Landesverbänden und SHK-Innungen eine bundesweite Online-Befragung durch.

Im Mittelpunkt steht die ergebnisoffene Einschätzung einer möglichen zweijährigen SHK-Berufsausbildung als ergänzendes Angebot neben der bestehenden Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK.

Für ein modernes Berufslaufbahnkonzept im SHK-Handwerk erheben wir im Projekt ZukunftSHandwerK umfassend die Bedarfe der Branche. Die vom ZVSHK durchgeführte Befragung ist ein wichtiger Teil davon.

Gefragt sind insbesondere die Perspektiven von Betrieben, Ausbilder/innen, Berufsschulen, überbetrieblichen Bildungsstätten sowie weiteren Akteuren der beruflichen Bildung im SHK-Handwerk.

Wir unterstützen die Befragung unseres Projektpartners gerne und laden unser Netzwerk ein: Bringen Sie Ihre Einschätzungen ein und gestalten Sie die Berufsausbildung und die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten im SHK-Handwerk mit. Je breiter die Beteiligung ist, desto aussagekräftiger wird das Meinungsbild.

Hier geht es zur Befragung:
Zentralverband SHK: Befragung zur Berufsausbildung im SHK-Handwerk
Teilen Sie den Aufruf gerne auch mit passenden Kontakten in Ihrem Netzwerk.

ZukunftSHandwerK auf der InnoVET PLUS-Fachtagung 2026

Besuchen Sie uns am 8. und 9. Oktober auf der InnoVET PLUS-Fachtagung in Berlin.

Dort sind wir gleich mehrfach vertreten: Mit einem Stand in der Themenwelt „Energiewende schaffen“, mit einem Vortrag in der Themenwelt „Fachkräfte gewinnen“ sowie im Bühnentalk mit Bundesbildungsministerin Karin Prien. Im Mittelpunkt steht unter anderem unser Qualifizierungskonzept für das SHK-Handwerk und die neue Aufstiegsfortbildung „Geprüfter Berufsspezialist/Geprüfte Berufsspezialistin für erneuerbare Energien SHK“. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Weitere Infos: www.inno-vet.de/fachtagung2026

Zur Anmeldung: www.bibb.de/dienst/veranstaltungsanmeldungen/de/221346.php

Ausgabe 3 des ZSHK-Newsletters

Informieren Sie sich in Ausgabe 3 unter anderem über den aktuellen Entwicklungsstand unserer Qualifizierungsangebote und den Baustein „Strategische Personalentwicklung“ sowie über die kommenden Schritte im Projekt.

Bleiben Sie auf dem Laufenden und melden Sie sich gerne auch für zukünftige Newsletter an.

5 Fragen an Flavia Nebauer zur Förderung von Lern- und Wissensmanagement in der Fortbildung „Gepr. Berufsspezialist/in für erneuerbare Energien SHK“

4. Beiratssitzung von ZukunftSHandwerK: Qualifizierung praxisnah weiterdenken

Wie müssen Qualifizierungsangebote gestaltet sein, damit sie in der Praxis wirken? Diese Frage stand im Zentrum der 4. Beiratssitzung von ZukunftSHandwerK.

Deutlich wurde: Mit der Entwicklung der neuen Fortbildung „Geprüfte/r Berufsspezialist/in für erneuerbare Energien SHK“ und abschlussorientierten Teilqualifizierungen schaffen wir neue Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten für das SHK-Handwerk. Beides bietet großes Potenzial für die Fachkräftesicherung, da die Angebote konsequent an den Bedarfen der Betriebe ausgerichtet sind. Auch selbstgesteuertes Lernen, Wissensmanagement und eine strategisch ausgerichtete Personalentwicklung gewinnen in den Betrieben weiter an Bedeutung.

Vielen Dank an unseren Projektbeirat für den wertvollen Austausch und an den ZVSHK für die Gastfreundschaft.

Veröffentlichung: ZSHK in „Bildung und Beruf“

Der Artikel von André Schreckenberg in der aktuellen April-Ausgabe der Fachzeitschrift „Bildung und Beruf“ gibt einen guten Einblick in unser InnoVET PLUS-Projekt ZukunftSHandwerk sowie zu den aktuellen Tätigkeitsprofilen und Qualifizierungsbedarfen im SHK-Handwerk.

Zum Artikel (S. 6)

Perspektiven und Unterstützungs­bedarfe in der SHK-Personal­entwicklung

Die Ergebnispräsentation gibt Einblicke in zentrale Erkenntnisse zur strategischen Personalentwicklung in der SHK-Branche. Auf Basis einer bundesweiten Befragung von über 260 Betrieben werden aktuelle Herausforderungen, Bedarfe und Praxisansätze sichtbar gemacht. Die Ergebnisse zeigen, welche Bedeutung Personalentwicklung im betrieblichen Alltag hat, wo Unterstützungsbedarf besteht und welche Ansatzpunkte sich für zukunftsfähige Qualifizierungs- und Entwicklungsstrategien ergeben. Damit liefert die Präsentation eine fundierte Grundlage für praxisnahe Unterstützungsinstrumente zur Kompetenzentwicklung und Wissenssicherung.

Die Ergebnispräsentation herunterladen

Die Publikation wurde erstmals durch das herausgebende Institut veröffentlicht als: Schreckenberg, A.: Personalentwicklung in der SHK-Branche. Perspektiven und Unterstützungsbedarfe von Betrieben. Ergebnispräsentation. Köln 2026.
https://fbh.uni-koeln.de/wp-content/uploads/2026/04/2026_ZSHK_Personalentwicklung-SHK-Branche.pdf

ZukunftSHandwerK auf der SHK+E in Essen

Die Fachmesse SHK+E in Essen, stand ganz im Zeichen innovativer Lösungen und zukunftsweisender Entwicklungen in der Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Energietechnik. Zahlreiche Aussteller und ein vielfältiges Vortragsprogramm widmeten sich aktuellen Herausforderungen und Chancen rund um die Energiewende.

Ein zentraler Anlaufpunkt war dabei der „Campus SHK Bildung, Lernen + IT“. Dort, am Stand der Innung Sanitär Heizung Klima Köln, stellte Justin Bartnik unsere Fortbildung „Geprüfter Berufsspezialist/Geprüfte Berufsspezialistin für erneuerbare Energien SHK“ vor. Ergänzend dazu fand ein Vortrag zur neuen Fortbildung regen Zuspruch und verdeutlichte die hohe Relevanz von Qualifizierungsangeboten im Bereich Erneuerbarer-Energien-Systeme.

Auch praxisnahe Einblicke in neue Technologien waren Teil des Messegeschehens: So wurde am Stand demonstriert, wie sich Wartungsprozesse an Wärmepumpen mithilfe von AR-Brillen direkt ins Sichtfeld einblenden lassen. Besonders bei jüngeren Besucherinnen und Besuchern stieß diese Anwendung auf großes Interesse.

Herzlich willkommen Marjorie Chosz

Wir freuen uns sehr, dass Marjorie Chosz seit dem 01.03. unser Team als Projektassistenz im InnoVET PLUS‑Projekt „ZukunftSHandwerK“ verstärkt.

In dieser Funktion wird sie künftig an der Weiterentwicklung des Projekts mitwirken. Als ausgebildete Erziehungswissenschaftlerin verfügt sie über theoretische Fachkompetenz in der Berufs- und Weiterbildung sowie praxisbezogene Erfahrung in der Personalentwicklung. Im Rahmen ihrer Masterarbeit befasste sie sich zudem mit den beruflichen und sozialen Anerkennungserfahrungen philippinischer Pflegefachkräfte, wodurch sie wertvolle wissenschaftliche sowie interkulturelle Einblicke mitbringt.

Wir wünschen ihr einen erfolgreichen Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.